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Danke, Horst! Der Australian Shepard suchte und fand in der Nacht auf Samstag die vermisste Pforzheimerin

Pforzheim. Rund 800.000 Quadratmeter groß war nach DRK-Angaben das Gebiet im Bereich Würm, in dem in der Nacht auf Samstag nach einer vermissten 56-Jährigen gesucht werden musste. Das entspricht der Größe von gut 110 Fußballfeldern. Dass sie schließlich gefunden wurde, war vielen Einsatzkräften sowie einem Rettungshubschrauber zu verdanken - aber auch einem Australian Shepard: Horst.

Über seinen Einsatz berichtet das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Ortsverband Pforzheim-Enzkreis, in einer Pressemitteilung. "Neben der Polizei samt Hubschrauber waren am frühen Morgen vom hiesigen DRK die Rettungshundestaffel und die Einsatzführungsunterstützung sowie die BRH-Hundestaffel (Bundesverband der Rettungshunde, Anm. d. Red.) vor Ort", heißt es darin. Und weiter: "Da das abzusuchende Gebiet rund 800.000 Quadratmeter groß war, waren auch die Rettungshundeteams der Rotkreuzkameraden bzw. der Malteser aus Calw und Ludwigsburg nachalarmiert worden."

Doch diese konnten während der Anfahrt abbrechen, da eins der Pforzheimer DRK-Teams einem Hinweis von Spaziergängern direkt nachgegangen sei und der Australian Shepard so die Vermisste habe aufspüren können. Zachura Aksoy, Leiterin der DRK-Rettungshundestaffel, übernahm dann die Betreuung der Frau, bis sie schließlich von der Besatzung eines DRK-Rettungswagens ins Krankenhaus gebracht wurde. Aksoy betont die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Polizei und den anderen am Einsatz Beteiligten.

Von Ehrenamtlichen des DRK Ortsvereins Pforzheim wurden die Helfer mit Tee versorgt. Und der Lohn für Horst? "Die Hunde bekommen immer Leckerlis oder ein kurzes Spiel mit ihrem bevorzugten Spielzeug als Belohnung für ihre erfüllte Aufgabe", berichtet DRK-Pressesprecherin Daniela Kneis.