Sie sind hier: Aktuelles / Rettungshundeteamprüfung / DRK RHB Pforzheim 22.10.2017

Rettungshundeteams geprüft

Über eine überaus erfolgreiche Prüfung freuen wir uns.

Zum Auftakt mussten Fachfragen beantwortet werden, bevor es auf einen großen Parkplatz ging zur Gehorsamsprüfung. Abschließend fand eine Suche im Waldgebiet Rittenhardt in Königsbach-Stein statt. Alle angetretenen Teams haben am Wochenende bestanden. Angetreten waren insgesamt acht Teams, davon vier eigene Pforzheimer Teams, ein Team aus Mannheim und drei Teams aus Tuttlingen. Prüfer waren Hans Bracher aus Bad Säckingen vom Badischen Roten Kreuz und Karsten Hanke aus Freiburg, ebenfalls Badisches Rote Kreuz.

Der Weg, bis ein Hund bei der Vermisstensuche oder in einem Katastrophenfall eingesetzt werden kann, ist lang und mit viel persönlichem Engagement des Hundeführers verbunden. Die Ausbildungszeit eines Rettungshundeteams (Hund & Hundeführer) beträgt in der Regel 2 bis 4 Jahre. 
Zuerst jedoch muss das angehende Rettungshundeteam die erste Hürde – den Eignungstest bewältigen. Dieser Test ist hauptsächlich ein abgewandelter Wesenstest. Hier wird die Reaktion des Hundes auf optische und akustische Reize, sowie seine Reaktion auf fremde Menschen, Hunde und ungewohnte Situationen geprüft.
Während der Ausbildung des Hundes zum Suchhund erhält gleichzeitig der Hundeführer seine Helfer-Grundausbildung beim Deutschen Roten Kreuz. 
Das Ziel der Ausbildung ist, das Team „Mensch/Hund“ zu einem einsatzfähigen Rettungshunde-Team heranzuziehen, das Team auf seinem Ausbildungsweg zu unterstützen und zu fördern, um am Ende „zum Wohle der Allgemeinheit bei der Suche nach vermissten Menschen in hilfloser Lage“ eingesetzt werden zu können.