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Rettungshundeprüfung Pforzheim 30.10.2016

DRK Rettungshunde - Prüfung in der Flächensuche 
Schnelle und professionelle Hilfe will gelernt sein – deshalb haben sich die drei Teams der DRK Rettungshundebereitschaft (RHB) Mannheim, zwei Teams der DRK RHB Karlsruhe und drei Teams der Bereitschaft des DRK Pforzheim-Enzkreis mit den drei Prüferinnen des Landesverbandes und den Helfern vom KV Pforzheim , OV Friolzheim, OV Langenalb, OV Durlach und unserer Staffel in den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Remchingen zu einer Prüfung getroffen. Diese startete mit dem theoretischen Teil: der Beantwortung der Fachfragen aus den Bereichen Erste Hilfe am Mensch und am Hund, Kynologie, Einsatztaktik, Orientierung im Gelände und Kartenarbeit.

Nach bestandener Theorie fuhr der Tross nach Königsbach, um dort den zweiten und dritten Teil der Rettungshundeprüfung abzuleisten. In der Verweisprüfung wird der Hund gefordert. Hier wird die „Anzeige“ der gefundenen Person auf Sicht und das Verhalten des Hundes an der Person bewertet. Auch dieser Teilabschnitt wurde von allen acht Teams bewältigt, sodass für alle die Gehorsamsprüfung anstand. Die Kommandos zum „Sitz“, „Steh“ und „Platz“ aus der Bewegung, die Ecken und Winkel, die Menschengruppen mit und ohne Hunde, das Voraussenden, die Ablage außer Sicht, die Trageübung und so vieles mehr bewältigten die acht angetretenen Teams mit Erfolg.

Alle Prüflinge durften nun zum vierten und letzten Teil der Prüfung, nämlich der Flächensuche in einem Waldgebiet, antreten. Die Prüfungskriterien sind auch hier hoch angesetzt, gilt es doch ein Gebiet von 30.000 Quadratmetern innerhalb 20 Minuten nach den Versteckpersonen abzusuchen. Der vorgegebene Lagebericht musste hierbei zu Hilfe genommen werden, und weitere Abfragen mussten seitens des Prüflings erfolgen. Nach Auffinden der vermissten Person durch den Hund wurde diese sanitätsdienstlich versorgt und die Rettungskräfte über Funk zur Fundstelle gelotst. Auch dieser Prüfungsteil wurde von den Teams bestanden, sodass am Abend alle acht Hundeführer ihre Urkunden und Plaketten in Empfang nehmen konnten. 
Die hiesige Betreitschaft freut sich besonders für Heidi mit „Igor“, dem Erstprüflings-Team, Sandra mit „Max“ und Sonja mit „Josi“, die beide ihre Einsatzfähigkeit bestätigen konnten. 

Die RHS bedankt sich bei den Prüfern des DRK Landesverband Baden-Württemberg Helga Glaser, Silke Lipps und der Prüfer-Anwärterin Katharina Kern für die stets faire Bewertung. 
Vielen Dank auch an die Helfer im Hintergrund. Ohne diese wäre so eine Prüfung nicht zu bewältigen. Dank gilt auch der Freiwilligen Feuerwehr Remchingen und der Gemeinde Königsbach-Stein für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und Plätze, sowie dem Förster und Jagdpächter für die Zuteilung des Waldgebietes.

Die Rettungshundeprüfung muss alle 18 Monate wiederholt werden, um die fortdauernde Einsatzfähigkeit der Teams zu gewährleisten.

Die DRK Bereitschaft Rettungshunde Pforzheim-Enzkreis e.V. verfügt aktuell über 10 geprüfte Rettungshundeteams in der Sparte „Flächensuche“, die zur Suche nach vermissten Personen eingesetzt werden können